Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien 2026 haben einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und dynamisch der österreichische Rollsport ist. Mit den Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften im Inline Speedskaing, Skateboarding, Scootering und Roller Derby war Rollsport Austria in gleich vier Disziplinen vertreten und präsentierte sich vor tausenden Zuschauer: innen sowie einem breiten Medienpublikum als moderner und zukunftsorientierter Sportfachverband.
Die Sport Austria Finals bieten seit Jahren eine einzigartige Plattform, um Spitzenleistungen sichtbar zu machen und gleichzeitig junge Menschen für den Rollsport zu begeistern. Gerade die Mischung aus etablierten Disziplinen und neuen Sportarten unter einem gemeinsamen Verbandsdach verdeutlicht die Entwicklung, die Rollsport Austria in den vergangenen Jahren genommen hast.
Scootering: Erfolgreiche Premiere
Ein besonderer Meilenstein gelang heuer mit den ersten Österreichischen Meisterschaften im Scootering. Die Premiere in der Skatehalle Floridsdorf verlief organisatorisch und sportlich äußerst erfolgreich und markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung dieser jungen Sportart in Österreich.
Im Street-Bewerb sicherten sich Sebastian Salge und Florentina Buresch die ersten Medaillen der Verbandsgeschichte. Beide gehören seit Jahren zu den Aushängeschildern der österreichischen Szene und bestätigen ihre Favorit: innenrolle eindrucksvoll. Gleichzeitig zeigte der erst 14-jährige David Berschner mit Rang fünf auf, dass bereits die nächste Generation bereitsteht.
Den Abschluss bildeten die Park-Bewerbe in Hütteldorf. Dort mache Sebastian Salge mit einer weiteren starken Leistung das Gold-Doppel perfekt und kürte sich zum ersten Doppelmeister im österreichischen Scootering. Bei den Damen setzte sich Fabia Traxel durch, während Florentina Buresch nach ihrem Street-Titel mit Bronze eine weitere Medaille gewann.
Besonders erfreulich war das große Interesse des Publikums. Zahlreiche junge Fahrer: innen nutzten die Gelegenheit, Österreichs beste Athlet: innen live zu erleben und sich Inspiration für den eigenen Sport zu holen. Die Begeisterung auf und neben der Anlage bestätigte, dass Scootering enormes Entwicklungspotenzial besitzt und bei den Sport Austria Finals seinen verdienten Platz gefunden hat.
Inline Speedskating: Würdiger Abschied einer österreichischen Legende
Emotionale Momente prägten die Inline Speedskating Staatsmeisterschaften auf dem Wiener Ring. Im Mittelpunkt stand Christian Kromoser, der seine außergewöhnliche Karriere mit einem perfekten Abschluss krönte.
Der Burgenländer gewann in seinem letzten Staatsmeisterschaftsrennen das 10.000m Point Race und sicherte sich damit seinen insgesamt 50. Meistertitel. Zuvor hatte er bereits das 1-Lap Rennen gewonnen und Titel Nummer 49 gefeiert. Lediglich über 1.000m musste er sich dem aufstrebenden Bruno Perwein geschlagen geben – ein Zeichen dafür, dass die nächste Generation bereits bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Auch bei den Damen wurden starke Leistungen gezeigt. Katharina Mezgolits gewann die Staatsmeistertitel über die Sprintdistanzen und erhöhte ihre persönliche Titelsammlung auf neun nationale Meisterschaften. Das 10.000m Point Race entschied Anna Berczelly vor ihrer Schwester Dalma für sich.
Die Wettkämpfe zeigten eindrucksvoll die hohe Qualität des österreichischen Inline Speedskatings und boten gleichzeitig einen würdigen Rahmen für den Abschied eines der erfolgreichsten Athleten der Verbandsgeschichte.
Skateboarding: Höchstes Niveau bei den Street Staatsmeisterschaften
Auch die österreichischen Skateboard-Staatsmeisterschaften entwickelten sich zu einem sportlichen Höhepunkt der Sport Austria Finals. Durch das erweiterte internationale Teilnehmer: innenfeld war das Niveau so hoch wie nie zuvor, was eindrucksvoll die kontinuierliche Entwicklung der heimischen Skateboard-Szene widerspiegelte.
Bei den Herren sicherte sich Lenni Pfeiffer nach starker Leistung den Staatsmeistertitel vor Santino Exenberger. Bronze ging an den erst elfjährigen Fabian Seraji, der trotz einer Knieverletzung mit großem Einsatz beeindruckte und als eines der vielversprechendsten Talente des Landes gilt.
Bei den Damen verteidigte Julia Placek erfolgreich ihren Titel. Die Niederösterreicherin überzeugte mit mutigen Runs und richtet ihren Blick nun auf die Olympia-Qualifikation für Los Angeles 2028. Silber gewann Alisa Fessl, Bronze ging an Anais Bordet.
Die Bewerbe unterstrichen eindrucksvoll die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre und bestätigten den positiven Entwicklungskurs des Skatboardings innerhalb von Rollsport Austria.
Roller Derby: Spektakuläre Premiere auf der Finals-Bühne
Erstmals war auch Roller Derby Teil der Sport Austria Finals. Die actionreiche Vollkontaktsportart präsentierte sich in Wien einem neuen Publikum und überzeugte mit Tempo, Taktik und einer einzigartigen Atmosphäre.
Roller Derby verbindet sportliche Höchstleistungen mit einer außergewöhnlichen Community-Kultur. Teamgeist, Vielfalt und Inklusion prägen die Szene ebenso wie spektakuläre Zweikämpfe auf der Bahn. Genau diese Kombination machte die Premiere bei den Sport Austria Finals zu einem besonderen Erlebnis und zeigte eindrucksvoll, wie facettenreich der Rollsport in Österreich ist.
Auch sportlich wurden in beiden Ligen spannende Entscheidungen ausgetragen. In der 1. Liga sicherten sich die VRD Oysters den Titel vor den Dust City Rollers, Bronze ging an die Fearless Bruisers A. In der 2. Liga setzten sich die Steel City Rollers durch. Silber holten die Fearless Bruisers B, Bronze ging an die VRD Beasts.
Starke Werbung für den österreichischen Rollsport
Die Sport Austria Finals 2026 haben einmal mehr bewiesen, welchen Mehrwert Österreichs größte Multisportveranstaltung für den Rollsport bietet. Hochklassige Wettkämpfe, emotionale Geschichten, gelungene Premieren und ein begeistertes Publikum sorgten für beste Werbung für alle vier Disziplinen.
Ob der emotionale Karriereabschluss von Christian Kromoser, die ersten Titel im Scootering, Skateboarding auf internationalem Spitzenniveau oder die erfolgreiche Premiere von Roller Derby – die Sport Austria Finals haben eindrucksvoll gezeigt, dass Rollsport Austria für Vielfalt, Innovation und sportliche Qualität steht.
Rollsport Austria bedankt sich bei allen Athlet: innen, Trainer: innen, Vereinen, Funktionär: innen, Kampfrichter: innen, Volunteers sowie dem Organisationsteam der Sport Austria Finals für ihren Einsatz. Gemeinsam wurde der österreichische Rollsport auf einer der größten Sportbühnen des Landes eindrucksvoll präsentiert und ein wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung aller vier Sportarten gesetzt.
Presseartikel:
Interviews-Sport Austria Finals TV:
Inline Speedskating
https://sportaustriafinals.tv/event/76428/saf-studio-interview-andreas-wutte
Roller Derby
https://sportaustriafinals.tv/event/76455/saf-studio-interview-vom-roller-derby
