Die Eishalle Ternitz war von 21. bis 23. August 2026 Schauplatz des IISHF Women European Cup 2026 – und wurde zum Ort eines weiteren großen Erfolgs für den österreichischen Inline Skaterhockeysport. Die Rollmöpse Altenberg sicherten sich mit einem überzeugenden 5:2 Finalsieg gegen die Bockumer Bulldogs den Europacup und feierten damit den zweiten Europacup-Triumph der Vereinsgeschichte. Bereits 2012 hatten die Niederösterreicherinnen den Titel in Duisburg gewonnen.
Vom Meistertitel zum Europacup
Nach dem Gewinn der Damen Bundesliga krönten die Altenbergerinnen eine herausragende Saison nun mit dem größten Erfolg des Jahres und dürfen sich erneut als bestes Damen-Vereinsteam Europas bezeichnen.
Bereits in der Gruppenphase zeigte das Team seine Klasse. Zum Auftakt gelang ein 5:3 Erfolg gegen die Oxford Blues, ehe gegen die späteren Finalgegnerinnen aus Bockum die einzige Niederlage des Turniers folgte (1:2). Anschließend fanden die Rollmöpse eindrucksvoll zurück in die Erfolgssspur und besiegten Torpedo Gfrasta Donaustadt mit 3:0 sowie den IHC Biel-Bienne mit 3:2. Im abschließenden Gruppenspiel setzte sich Altenberg mit 3:1 gegen die Pulheim Vipers durch und sicherte sich damit den zweiten Platz im Grunddurchgang.
Im Halbfinale traf Altenberg erneut auf Biel-Bienne und löste mit einem souveränen 5:2 Erfolg das Finalticket.
Revanche im Endspiel
Im Finale wartete mit den Bockumer Bulldogs jener Gegner, gegen den die Rollmöpse in der Gruppenphase noch knapp unterlegen waren. Der Start verlief zunächst nicht nach Wunsch – Altenberg geriet früh in Rückstand. Die Antwort folgte jedoch prompt: Mit viel Ruhe, spielerischer Qualität und einer geschlossenen Teamleistung drehten die Niederösterreicherinnen die Partie und feierten schließlich einen verdienten 5:2 Erfolg.
Mit dem Schlusspfiff war der zweite Europacup-Triumph der Vereinsgeschichte perfekt. Nach Gold im Jahr 2012 sowie den Silbermedaillen 2011, 2024 und 2026 kehrt der Europacup wieder nach Altenberg zurück.
Für eine weitere Auszeichnung sorgte Verena Haselsteiner, die aufgrund ihrer starken Leistungen in das All-Star-Team des Turniers gewählt wurde. Bereits 2012, 2014 und 2016 stellten die Rollmöpse Spielerinnen im All-Star-Team – ein weiterer Beleg für die langjährige internationale Stärke des Vereins.
Internationale Premiere für Torpedo Gfrasta
Mit Torpedo Gfrasta Donaustadt war ein zweites österreichisches Team am Start. Für die Wienerinnen war es der erste Auftritt auf internationaler Bühne. Gegen die starke Konkurrenz aus Deutschland, der Schweiz und Großbritannien sammelte das Team wertvolle Erfahrungen und belegte am Ende den 6. Platz.
Ein Starkes Zeichen für den österreichischen Inline Skaterhockeysport
Mit dem erneuten Europacup-Sieg unterstreichen die Rollmöpse Altenberg eindrucksvoll ihre internationale Spitzenstellung und setzen zugleich ein starkes Zeichen für die positive Entwicklung des Damen Inline-Skaterhockeys in Österreich.
Rollsport Austria gratuliert den Rollmöpsen Altenberg herzlich zu diesem herausragenden Erfolg sowie Verena Haselsteiner zur Wahl ins All-Star-Team. Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Teams, Offiziellen, Volunteers, den Eiswölfen Ternitz sowie der IISHF für die hervorragende Organisation dieses hochklassigen Europacups.
All Star Team
Anna Goldschmidt – Pulheim Vipers (Deutschland)
Verena Haselsteiner – Rollmöpse Altenberg (Österreich)
Anja Wyss – IHC Biel-Bienne (Schweiz)
Julia Baumgartner – Bockumer Bulldogs (Deutschland)
(G) Lilly-Isabelle Haug – Bockumer Bulldogs (Deutschland)
Endstand
- Platz: Rollmöpse Altenberg (Österreich)
- Bockumer Bulldogs (Deutschland)
- Pullheim Vipers (Deutschland)
- IHC Biel-Bienne (Schweiz)
- Oxford Blues (Großbritannien)
- Torpedo Gfrasta (Österreich)




