Nach der erfolgreichen Heim-Europameisterschaft der U19 richtet sich der Blick des österreichischen Inline Skaterhockeys auf den nächsten internationalen Höhepunkt des Jahres. Von 18. bis 20. September 2026 kämpft das Herren-Nationalteam bei der IISHF Europameisterschaft im schweizerischen Rossemaison um den Einzug auf das Siegerpodest.
Mit der Verteidigung der Bronzemedaille vor heimischem Publikum in Ternitz hat Österreichs U19-Auswahl eindrucksvoll bewiesen, dass sich das heimische Inline Skaterhockey auf internationalem Niveau behaupten kann. Nun steht die Herren-Nationalmannschaft vor ihrer nächsten großen Herausforderung – und gleichzeitig vor der Chance, die positive Entwicklung des österreichischen Inline Skaterhockeys mit einem weiteren Spitzenresultat zu unterstreichen.
Die intensive Vorbereitungsphase ist abgeschlossen. Beim letzten Trainingslehrgang wurde der endgültige Kader von Head Coach Mario Kubeczka fixiert. Nun gilt die volle Konzentration dem sportlichen Höhepunkt des Jahres.
Ein Team mit Erfahrung, Leidenschaft und einer neuen Generation
Das österreichische Nationalteam vereint alles, was eine erfolgreiche Turniermannschaft auszeichnet. Erfahrene Nationalspieler, die seit vielen Jahren das rot-weiß-rote Trikot tragen und den internationalen Inline Skaterhockeysport bestens kennen, bilden gemeinsam mit einer neuen Generation an Spielern sowie mehreren talentierten U19-Akteuren ein schlagkräftiges Kollektiv.
Gerade diese Mischung macht Team Austria so interessant. Die erfahrenen Leistungsträger bringen Ruhe, Führungsqualität und internationale Routine mit. Gleichzeitig sorgen die jungen Spieler für Tempo, Dynamik und neue Impulse. Es ist eine Mannschaft, die nicht von Einzelspielern lebt, sondern von Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und einem gemeinsamen Ziel.
Viele der Routiniers standen bereits mehrfach knapp vor einem internationalen Medaillengewinn. Nun möchten sie ihre langjährige Nationalteamkarriere mit dem bislang größten Erfolg krönen und gemeinsam mit der nächsten Generation österreichischer Nationalspieler Geschichte schreiben.
Anspruchsvolle Vorrunde als Schlüssel zum Erfolg
An der Europameisterschaft nehmen fünf Nationen teil. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ kämpfen Österreich, Deutschland, die Schweiz, Großbritannien und Dänemark zunächst um die bestmögliche Ausgangsposition für die Finalrunde. Die vier besten Mannschaften qualifizieren sich für das Halbfinale, ehe anschließend um Bronze und Gold gespielt wird. Jeder Punkt kann dabei entscheidend sein.
Für Österreich beginnt das Turnier mit zwei echten Gradmessern.
Spielplan Team Austria
Freitag, 18. September 2026
- 11:45 Uhr | Österreich – Deutschland
- 15:15 Uhr | Österreich – Schweiz
Samstag, 19. September 2026
- 10:00 Uhr | Österreich – Großbritannien
- 15:15 Uhr | Österreich – Dänemark
Am Sonntag folgen die Halbfinalspiele sowie die Begegnungen um die Medaillen.
Gegen die Favoriten wachsen
Mit Deutschland und Gastgeber Schweiz warten gleich zum Auftakt jene beiden Nationen, die auch in diesem Jahr zum engsten Favoritenkreis auf den Europameistertitel zählen. Beide Teams verfügen über große internationale Erfahrung und standen in den vergangenen Jahren regelmäßig im Finale der Europameisterschaft.
Gerade deshalb bieten diese Begegnungen für Team Austria die ideale Gelegenheit, ohne zusätzlichen Druck in das Turnier zu starten. Österreich kann gegen die beiden Topfavoriten frei aufspielen, seinen Rhythmus finden und sich auf höchstem europäischen Niveau beweisen. Gleichzeitig weiß das Team, dass im Sport jede Überraschung möglich ist, wenn Einsatz, Leidenschaft und die richtige Tagesform zusammenkommen.
Die entscheidenden Spiele warten am Samstag
So prestigeträchtig die Duelle gegen Deutschland und die Schweiz auch sind – die eigentlichen Schlüsselspiele könnten am zweiten Turniertag folgen.
Die Begegnungen gegen Großbritannien und Dänemark dürften entscheidend dafür sein, welche Ausgangsposition sich Österreich für die Halbfinalspiele erarbeitet. Gerade in einem Turnier mit nur fünf Mannschaften kann jedes Tor und jeder Punkt über den weiteren Turnierverlauf entscheiden.
Mit einem erfolgreichen Samstag würde sich Team Austria in eine hervorragende Position bringen, um den Traum von einer internationalen Medaille Wirklichkeit werden zu lassen.
Die offene Rechnung von Krefeld
Die Erinnerungen an die Europameisterschaft 2025 in Krefeld sind noch präsent. Österreich präsentierte sich dort über weite Strecken auf Augenhöhe mit Europas Spitzenteams und erreichte zum zweiten Mal in Folge die Finalrunde.
Im Spiel um Bronze fehlten schließlich nur wenige Minuten zum großen Erfolg. Nach einer kämpferisch starken Leistung musste sich Österreich Dänemark denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben und belegte Rang vier. Im abschließenden Platzierungsspiel gegen Großbritannien setzte sich Team Austria mit 5:3 durch und bestätigte damit seine Zugehörigkeit zur erweiterten europäischen Spitze. Den Europameistertitel sicherte sich damals die Schweiz mit einem 7:5-Finalsieg gegen Deutschland. Diese Erfahrungen bilden heute zusätzliche Motivation, den letzten Schritt Richtung Podest zu gehen.
Mario Kubeczka: „Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen.“
Head Coach Mario Kubeczka blickt optimistisch auf das bevorstehende Turnier:
„Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet und konnten den Kader beim abschließenden Trainingslehrgang endgültig festlegen. Die Mannschaft verbindet Erfahrung mit einer jungen Generation, die sich ihren Platz im Nationalteam verdient hat. Genau diese Mischung gibt uns Qualität und Energie. Natürlich wissen wir um die Stärke von Deutschland und der Schweiz, aber wir fahren mit dem klaren Ziel nach Rossemaison, im Kampf um die Medaillen mitzureden. Entscheidend wird sein, als Team aufzutreten, unsere Chancen konsequent zu nutzen und über das gesamte Wochenende unsere beste Leistung abzurufen. Wir sind bereit für diese Herausforderung.“
Gemeinsam hinter Rot-Weiß-Rot
Die Europameisterschaft in Rossemaison bietet dem österreichischen Herren-Nationalteam die Chance, an die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen und den nächsten Meilenstein zu setzen.
Rollsport Austria wünscht der gesamten Mannschaft, dem Trainerteam und allen Betreuerinnen und Betreuern eine erfolgreiche Europameisterschaft und wird das Team während des gesamten Turniers begleiten.
Alle Spiele der IISHF Herren-Europameisterschaft werden im Livestream der IISHF übertragen und können über www.iishf.com verfolgt werden.

