Team Austria holt bei der ersten Teilnahme am Inline Hockey Veterans European Cup in Viareggio (Italien) sensationell die Bronzemedaille. Die Zwillinge Stefan und Manuel Geier führten gemeinsam mit einem erfahrenen österreichischen Kader das ro-weiß-rote Team zu einem historischen Erfolg.
Von 25. bis 27. September 2026 stand im italienischen Viareggio die 13. Auflage des European Veterans Inline Hockey Cup auf dem Programm. Im Pardini Sporting Center in Lido di Camaiore trafen acht internationale Teams der Over-38-Kategorie aufeinander – erstmals auch mit österreichischer Beteiligung.
Für Team Austria wurde das Turnier dabei zu einer Premiere, die gleich mit einem historischen Ergebnis endete: Österreich sicherte sich bei der ersten Teilnahme die Bronzemedaille.
Starker Auftakt mit prominenter Verstärkung
Besondere Aufmerksamkeit galt bereits im Vorfeld den beiden ehemaligen KAC-Profi-Eishockeyspielern Stefan und Manuel Geier. Die Zwillinge, die auch auf internationaler Ebene für Österreich aktiv waren, verstärkten das österreichische Veterans-Nationalteam und brachten jede Menge Erfahrung und Qualität mit auf das Parkett.
Gemeinsam mit den weiteren erfahrenen Spielern bildeten sie ein Team, das sich in Viareggio von Beginn an konkurrenzfähig präsentierte.
Österreich wurde in der Vorrundengruppe B gemeinsam mit Gastgeber Italien, Großbritannien und Tschechien eingeteilt. Gleich im ersten Spiel wartete mit Italien ein schwieriger Gegner. Österreich musste sich dabei mit 6:8 geschlagen geben.
Am zweiten Turniertag folgte jedoch die starke Reaktion des österreichischen Teams. Gegen Tschechien, den amtierenden Weltmeister, gelang ein 8:6 Erfolg. Anschließend setzte sich Team Austria auch gegen Großbritannien mit 8:3 durch und sicherte sich damit den Einzug ins Halbfinale.
Schweden stoppt Österreich im Halbfinale
Im Halbfinale wartete mit Schweden ein weiterer Topgegner und wie sich rausstellen würde der neue Goldmedaillengewinner. Österreich hielt lange dagegen und zeige eine starke Hälfte. Zur Halbzeit stand es noch 1:1.
Im zweiten Durchgang musste das österreichische Team schließlich dem hohen Tempo Tribut zollen und sich am Ende mit 1:6 geschlagen geben.
Dann blieb jedoch noch die Chance auf Bronze – und diese ließ sich Österreich nicht nehmen.
9:0 gegen Italien – Bronze für Österreich
Im Spiel um Platz drei kam es zum Duell mit den Gastgebern. Österreich zeigte dabei nochmals eindrucksvoll seine Qualität und setzte sich mit 9:0 durch. Damit war die Sensation perfekt: Österreich gewann bei seiner ersten Teilnahme am Veterans European Cup die Bronzemedaille.
Für den österreichischen Inline Hockeysport ist dieser Erfolg ein historischer Meilenstein. Noch nie zuvor hatte Österreich bei diesem Bewerb teilgenommen – und bereits beim Debüt gelang der Sprung auf das Podest.
Ein starkes Zeichen für den österreichischen Veterans-Sport
Der European Cup in Viareggio zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert der Veterans-Sport im internationalen Inline Hockey mittlerweile einnimmt. Der Bewerb der Kategorie Ü38 wird von der Masters Inline Hockey World Association (MIHWA) gemeinsam mit World Skate unterstützt und verbindet sportlichen Wettbewerb mit dem Gedanken, den Inline Hockeysport auch über die aktive Leistungssportkarriere hinaus weiterzuführen.
Für Rollsport Austria ist die erstmalige Teilnahme des österreichischen Veterans-Nationalteams und die unmittelbar erreichte Bronzemedaille ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Inline Hockeys in Österreich.
Erste Teilnahme. Erste Medaille. Ein historischer Erfolg für Österreich.
Endstand:
- Platz: Schweden
- Platz: Italien 1
- Platz: Österreich
- Platz: Italien 2
- Platz: Großbritannien
- Platz: Tschechien
- Platz: Belgien
- Platz: Joker Team
